Parkdeck- und Tiefgaragensanierung · Ludwigsburg

Tiefgaragensanierung in Ludwigsburg: Stützenfüße, Wände und Übergänge

In Tiefgaragen von Wohnanlagen und Geschäftshäusern in Ludwigsburg beginnen die Schäden selten mitten auf der Fläche. Sie sitzen dort, wo Wasser stehen bleibt: an Stützen, Wänden und Türen.

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Tiefgarage sanieren in Ludwigsburg: Schäden beginnen am Rand

Wer durch eine ältere Tiefgarage geht, sieht die Fahrgassen meist noch in ordentlichem Zustand. Ganz anders an den Rändern. Rund um die Stützen, an den Wandfüßen und vor den Türen zu Treppenhäusern läuft das Schmelzwasser von den Autos zusammen und bleibt stehen. Dort zieht Salz in den Beton, dort platzt die Beschichtung zuerst ab. Deshalb sehen wir uns bei Tiefgaragen und Parkdecks in Ludwigsburg diese Stellen zuerst an. Sie bestimmen, wie groß die Maßnahme wird, und an den Stützen geht zugleich die Last des Gebäudes in den Boden.

Abplatzungen am Stützenfuß: wie ernst ist das?

Am Fuß einer Stütze sammelt sich das Wasser aus der ganzen Umgebung. Über Jahre dringt das darin gelöste Chlorid in den Beton ein, bis es die Bewehrung erreicht und der Stahl zu rosten beginnt. Weil die Stütze das Gebäude trägt, ist ein Schaden hier ernster als ein Loch mitten in der Fläche. Wir legen den Bereich frei und beurteilen den Zustand, bevor über eine Beschichtung überhaupt gesprochen wird.

Beton an tragenden Bauteilen instand setzen

Geschädigter Beton wird ausgestemmt, bis tragfähiger Untergrund erreicht ist. Die freigelegte Bewehrung wird entrostet und mit Korrosionsschutz versehen, danach bauen wir den Querschnitt mit Reprofiliermörtel wieder auf. An tragenden Stützen und Wänden achten wir besonders darauf, dass der neue Mörtel fest am Altbeton haftet und in der richtigen Schichtdicke aufgebracht wird. Ist ein größerer Teil des Querschnitts betroffen, muss ein Statiker die Lage beurteilen. Das sagen wir Ihnen offen, bevor wir weiterarbeiten.

Hohlkehle statt offener Kante

In der Ecke zwischen Boden und Stütze oder Wand kommen Bewegung und stehendes Wasser zusammen. Hört eine Beschichtung an dieser Kante einfach auf, reißt sie dort früher oder später ab, und das Wasser läuft dahinter. Wir formen deshalb eine gerundete Hohlkehle aus Mörtel und ziehen die Beschichtung über sie hinweg ein Stück an Stütze und Wand hoch. Eine offene Fuge, durch die Salzwasser eindringen kann, gibt es dann nicht mehr.

Wie hoch muss der Sockel an Stützen und Wänden sein?

In vielen Garagen reichen fünfzehn bis zwanzig Zentimeter. An Fahrgassen, wo vorbeifahrende Autos Wasser an die Wand werfen, darf es mehr sein. Die richtige Höhe ergibt sich aus der Lage der Stütze oder Wand und nicht aus einer Tabelle. Weil der Sockel in einer Tiefgarage aus jeder Richtung zu sehen ist, achten wir außerdem auf eine gerade, saubere Oberkante.

Türen zu Treppenhaus und Kellerräumen

Vor den Türen zu Treppenhäusern, Kellerabteilen und Technikräumen endet die Garagenfläche an einer Schwelle, und die Aufkantung ist dort fast immer zu niedrig. Ohne Gegenmaßnahme läuft Wasser in die angrenzenden Räume. Wir lösen diese Übergänge mit Rinnen oder erhöhten Aufkantungen und vermeiden dabei Stolperkanten. Diese Details kosten mehr Zeit als große Flächen und fehlen in vielen Angeboten. Bei uns stehen sie als eigene Position drin. Den Schutz der Fläche selbst beschreibt die Seite Tiefgaragenbeschichtung in Ludwigsburg.

Kontakt

Platzt in Ihrer Tiefgarage in Ludwigsburg Beton an den Stützenfüßen ab oder steht an den Wänden Wasser? Dann helfen uns ein paar Bilder der Schadstellen und, falls vorhanden, die Grundrisse der Garage. Wir prüfen die Unterlagen und vereinbaren eine Begehung, wenn sie für das Angebot nötig ist. Danach erhalten Sie eine Einschätzung der tragenden Bauteile und ein Angebot, in dem Instandsetzung, Hohlkehlen und Fläche getrennt aufgeführt sind. Tiefgaragen in Ludwigsburg betreuen wir vom Standort Kraichtal aus, Firmensitz Bechhofen.

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Häufige Fragen

Ist ein abplatzender Stützenfuß in unserer Tiefgarage in Ludwigsburg gefährlich?

Er ist ein ernstes Warnzeichen, weil die Stütze Lasten trägt. In den meisten Fällen hat Salzwasser den Stahl im Inneren angegriffen. Wir beurteilen, wie dringend gehandelt werden muss.

Warum soll die Beschichtung an Wänden hochgezogen werden?

In der Ecke zwischen Boden und Wand bleibt Wasser stehen. Endet die Schicht dort, läuft es dahinter. Mit Hohlkehle und Sockel bleibt der Übergang dicht.

Wie hoch wird der Sockel an Stützen und Wänden?

Üblich sind fünfzehn bis zwanzig Zentimeter. Wo Autos Spritzwasser an die Wand werfen, gehen wir höher. Die genaue Höhe legen wir je nach Lage im Angebot fest.

Wie verhindern Sie, dass Wasser ins Treppenhaus läuft?

Mit Rinnen oder erhöhten Aufkantungen vor den Türen, ohne Stolperkanten. Diese Übergänge führen wir als eigene Position im Angebot auf.

Woran erkenne ich Schäden an den Wänden der Tiefgarage früh?

An dunklen Feuchtestreifen, weißen Ausblühungen, abgelösten Sockeln und Pfützen an der Wand. Ein Rundgang nach jedem Winter reicht oft, um sie rechtzeitig zu sehen.