Horizontalsperre · Freising

Horizontalsperre in Freising: aufsteigende Feuchte im Mauerwerk stoppen

Steigt Feuchte im Mauerwerk auf, hilft kein neuer Putz. Wir setzen in Freising eine nachträgliche Horizontalsperre, damit die Wand darüber austrocknen kann.

Selbst prüfen

In älteren Häusern wurde oft keine Sperrschicht zwischen Fundament und Mauerwerk eingebaut, oder sie ist mit den Jahren unwirksam geworden. Dann zieht die Wand Wasser aus dem Boden wie ein Docht. Typische Zeichen sind ein feuchter Streifen am Sockel, abplatzender Putz, Salzränder und muffiger Geruch im Erdgeschoss. In der Freisinger Altstadt und in alten Ortskernen der Stadtteile begegnet uns das häufig.

Aufsteigende Feuchte in Freising: wie erkennen Sie sie?

Aufsteigende Feuchte zeigt sich gleichmäßig über die Länge der Wand, meist bis zu einer bestimmten Höhe, darüber wird die Wand trockener. Darunter blühen Salze aus, Putz und Farbe lösen sich. Wir messen die Feuchte in verschiedenen Höhen und Tiefen, um sie von Kondensat oder seitlich eindringendem Wasser zu unterscheiden.

Wie funktioniert eine Injektionssperre?

In einer Reihe knapp über dem Boden bohren wir Löcher in die Wand und füllen sie mit einem Injektionsmittel. Es verteilt sich in den Poren des Mauerwerks und bildet eine waagerechte Sperrschicht. Oberhalb dieser Schicht kann kein Wasser mehr kapillar aufsteigen, die Wand beginnt auszutrocknen.

Das passende Mittel für das Mauerwerk

Ziegel, Naturstein, Mischmauerwerk und Kalksandstein verhalten sich unterschiedlich. Auch der Feuchtegrad der Wand entscheidet. Wir wählen das Injektionsmittel und die Bohrlochabstände nach Mauerwerk und Messwerten. Bei stark durchfeuchteten oder hohlraumreichen Wänden füllen wir Hohlräume vorher, damit das Mittel nicht ungenutzt versickert.

Sanierputz und Trocknung

Nach der Sperre ist die Wand noch nass und voller Salze. Wir entfernen den belasteten Putz bis über die Schadenszone und bringen einen Sanierputz auf, der Salze einlagert und Feuchte entweichen lässt. Bis die Wand vollständig trocken ist, kann es je nach Dicke mehrere Monate dauern. Eine technische Trocknung kann den Vorgang beschleunigen.

Wenn auch Wasser von außen kommt

Oft wirken aufsteigende Feuchte und seitlich eindringendes Wasser zusammen, etwa bei Kellerwänden in Hanglage. Dann reicht die Horizontalsperre allein nicht. Wir kombinieren sie mit einer senkrechten Abdichtung von außen oder innen. Die Verfahren dafür stehen unter Bauwerksabdichtung in Freising.

Altbau und Denkmal

Bei historischen Gebäuden ist die Injektion oft die schonendste Lösung, weil das Mauerwerk erhalten bleibt und nicht aufgesägt werden muss. Wir arbeiten mit Materialien, die zum alten Mauerwerk passen, und stimmen uns bei Denkmälern mit dem Eigentümer über die Auflagen ab.

Innen- und Außenseite

Die Bohrungen setzen wir meist von innen, damit die Fassade unberührt bleibt. Ist innen kein Platz, etwa wegen Einbauten oder Fliesen, bohren wir von außen. Den Sockel außen sanieren wir anschließend mit, siehe Fassadensanierung in Freising.

Woran Sie den Erfolg erkennen

Nach einigen Monaten sinken die Messwerte in der Wand deutlich, Salzausblühungen werden seltener, und der Geruch verschwindet. Wir messen auf Wunsch nach und dokumentieren den Verlauf, damit Sie sehen, dass die Sperre wirkt.

Kleine und große Wände

Wir setzen Horizontalsperren in einem einzelnen Raum genauso wie über die gesamte Länge eines Mehrfamilienhauses. Die Kosten richten sich nach Wandlänge, Wanddicke und Mauerwerk.

Häufige Fehler vermeiden

Ein häufiger Fehler ist, nach der Sperre sofort mit dichtem Putz oder Fliesen zu arbeiten. Dann bleibt die Feuchte in der Wand eingeschlossen. Auch Dispersionsfarben auf frisch saniertem Mauerwerk behindern die Austrocknung. Wir planen die Arbeiten so, dass die Wand Zeit zum Trocknen hat, und empfehlen bis dahin nur diffusionsoffene Oberflächen. Möbel sollten in dieser Zeit etwas Abstand zur Wand halten.

Anfrage aus Freising

Schicken Sie uns Fotos der feuchten Wände und beschreiben Sie, seit wann die Schäden bestehen. Danach rufen wir Sie an und machen einen Termin für die Feuchtemessung aus. Horizontalsperren in Freising setzen wir vom Standort Nürnberg aus, Firmensitz ist Bechhofen.

Werkzeug

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Häufige Fragen

Wie erkenne ich in Freising aufsteigende Feuchte?

An einem feuchten Streifen am Sockel, Salzrändern und abplatzendem Putz, gleichmäßig über die Wandlänge. Sicherheit gibt eine Messung.

Muss die Wand aufgesägt werden?

Nein. Wir setzen die Sperre per Injektion in eine Bohrlochreihe.

Wann ist die Wand nach der Horizontalsperre wieder trocken?

Je nach Dicke und Feuchte mehrere Monate. Sanierputz und technische Trocknung helfen.

Reicht eine Horizontalsperre bei Hanglage?

Oft nicht. Dann kombinieren wir sie mit einer senkrechten Abdichtung.

Geht das auch bei denkmalgeschützten Häusern?

Ja, die Injektion ist dort oft die schonendste Lösung.