Untergrundvorbereitung in Lauf an der Pegnitz, damit die Schicht hält
Die meisten Schäden an Anstrich und Beschichtung beginnen unter der Oberfläche. Deshalb prüfen und bereiten wir den Untergrund in Lauf vor, bevor wir irgendetwas auftragen.
Warum platzen Beschichtungen ab?
Fast nie wegen des Materials, fast immer wegen des Untergrunds. Staub, Zementschlämme, Öl, alte Farbe oder Feuchte verhindern, dass die neue Schicht sich mit dem Untergrund verbindet. Dann löst sie sich nach Monaten, manchmal nach dem ersten Winter. In Lauf an der Pegnitz bereiten wir Böden in Hallen, Werkstätten und Garagen, Wände in Treppenhäusern und Flächen in Tiefgaragen so vor, dass das nicht passiert. Dieser Schritt kostet Zeit, er spart aber die zweite Sanierung.
Typische Fälle sehen wir immer wieder: eine Garage, deren Bodenfarbe unter den Reifen in Fetzen hochkommt, ein Werkstattboden mit dunklen Ölflecken, auf denen nichts hält, oder ein Kellerboden, unter dessen Anstrich sich Blasen bilden, weil Feuchte von unten drückt. In allen drei Fällen lag der Fehler vor dem ersten Pinselstrich.
Untergrund prüfen in Lauf: Haftung, Festigkeit, Feuchte
Bevor wir ein Gerät ansetzen, prüfen wir. Bei Beton messen wir die Oberflächenfestigkeit mit Haftzugprüfungen und die Restfeuchte in der nötigen Tiefe. Bei Wänden testen wir alte Anstriche mit Gitterschnitt und Klebeband und schauen, ob sie kreiden. Wir klopfen Hohlstellen ab und prüfen, ob Salze aus dem Mauerwerk kommen. Aus diesen Werten ergibt sich, wie viel abgetragen werden muss und welche Grundierung passt.
Ölverschmutzte Böden, wie sie in Werkstätten und Garagen oft vorkommen, behandeln wir gesondert. Ist das Öl tief eingezogen, reicht Abschleifen allein nicht, weil es aus dem Beton wieder nach oben wandert. Dann reinigen wir mit geeigneten Mitteln vor, tragen stärker ab oder setzen eine Grundierung ein, die auch auf leicht ölbelasteten Untergründen haftet. Was davon nötig ist, zeigt eine Probefläche.
Schleifen, Fräsen oder Kugelstrahlen: was wann?
Schleifen eignet sich für dünne Schichten, kleinere Flächen und Ränder. Kugelstrahlen öffnet große Betonflächen gleichmäßig und staubarm und erzeugt eine griffige Oberfläche für Beschichtungen. Fräsen trägt dickere Schichten, alte Beläge oder mürben Beton ab. Oft kombinieren wir die Verfahren: strahlen in der Fläche, schleifen an den Kanten. Alle Geräte arbeiten mit Absaugung, damit angrenzende Bereiche sauber bleiben.
Welche Rauheit am Ende gebraucht wird, hängt vom geplanten Aufbau ab. Für einen dünnen Anstrich reicht eine leicht geöffnete Oberfläche, eine mehrere Millimeter starke Beschichtung braucht dagegen eine kräftige Struktur, in der sie sich verkrallen kann. Deshalb stimmen wir Vorbereitung und Beschichtung immer gemeinsam ab, statt das eine vom anderen zu trennen.
Alte Beschichtung entfernen, statt darüber zu arbeiten
Über eine alte Beschichtung neu zu beschichten, ist verlockend und meistens falsch. Wenn die alte Schicht nicht mehr vollflächig haftet, nimmt sie die neue mit. Wir prüfen die Haftung an mehreren Stellen und tragen ab, was nicht trägt. Ist die alte Schicht fest und verträglich, rauen wir sie an und arbeiten darüber. Das entscheiden wir nach Messung, nicht nach Gefühl.
Risse und Ausbrüche schließen, Fläche egalisieren
Risse schneiden wir auf und schließen sie kraftschlüssig, Ausbrüche an Fugen und Kanten bauen wir mit Reparaturmörtel auf. Unebene Flächen spachteln oder egalisieren wir, damit die Beschichtung gleichmäßig dick wird. An Wänden schließen wir Dübellöcher, glätten Flickstellen und behandeln Risse so, dass sie nicht wieder durchkommen. Liegt dabei Bewehrung frei, gehört die Betonsanierung in Lauf dazu.
Grundierung passend zum Untergrund
Eine Grundierung ist kein Standardprodukt. Saugender Beton braucht eine andere als glatter, feuchter Estrich eine andere als trockener, Gips eine andere als Kalkputz. Wir wählen die Grundierung nach Messwerten und nach dem System, das darauf folgt. Erst dann kommt die eigentliche Beschichtung oder der Anstrich. Für Hallenböden geht es danach mit dem Industrieboden in Lauf weiter, für Wände mit den Malerarbeiten.
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Häufige Fragen
Warum ist die Untergrundvorbereitung so teuer?
Weil sie Maschinen, Absaugung und Zeit braucht. Sie entscheidet aber darüber, ob die Beschichtung Jahre hält oder nach einem Winter abplatzt. Am Ende ist sie der günstigere Weg.
Kann auf die alte Hallenbeschichtung in Lauf einfach neu beschichtet werden?
Nur wenn sie vollflächig haftet und verträglich ist. Das prüfen wir an mehreren Stellen. Lose Schichten tragen wir ab, feste rauen wir an.
Staubt das Kugelstrahlen sehr?
Kaum, weil die Strahlanlage mit Absaugung arbeitet. Angrenzende Bereiche schützen wir zusätzlich, damit der laufende Betrieb möglichst wenig mitbekommt.
Was passiert, wenn der Estrich noch zu feucht ist?
Dann wird nicht beschichtet oder es kommt eine dampfbremsende Grundierung zum Einsatz. Das entscheiden wir nach der Messung.
Bereiten Sie auch Wände in Treppenhäusern vor?
Ja. Wir prüfen alte Anstriche, entfernen, was nicht hält, spachteln und grundieren, damit der neue Anstrich gleichmäßig deckt und hält.