Bauwerksabdichtung in Lauf an der Pegnitz für Keller in Tal und Hang
Ob Grundwasser im Pegnitztal oder Schichtenwasser am Hang: Wir klären, welches Wasser an Ihren Keller drückt, und dichten ihn danach von außen oder innen ab.
Keller abdichten in Lauf: welches Wasser drückt?
Bevor wir über Material sprechen, klären wir den Lastfall. Bodenfeuchte, nicht stauendes Sickerwasser, aufstauendes Sickerwasser oder drückendes Grundwasser verlangen unterschiedliche Abdichtungen. In Lauf an der Pegnitz kommen alle vor, je nachdem, ob das Haus in der Talaue, am Hang oder auf der Hochfläche steht. Wir fragen nach früheren Wassereintritten, sehen uns Gelände, Entwässerung und Nachbarbebauung an und messen die Feuchte in der Wand.
Pegnitztal: Grundwasser und Hochwasser
In der Talaue der Pegnitz liegt das Grundwasser nicht tief und steigt nach langen Regenfällen und bei Hochwasser an. Keller dort werden zeitweise von drückendem Wasser belastet, oft im Frühjahr. Eine Abdichtung für Bodenfeuchte reicht dann nicht. Wir planen für den höchsten zu erwartenden Wasserstand und verpressen undichte Stellen an Bodenplatte und Wandfuß, bevor die Flächen geschlossen werden.
Hanglage: Schichtenwasser an der Bergseite
An den Hängen rund um Lauf, etwa Richtung Schönberg oder Dehnberg, läuft Wasser in durchlässigen Bodenschichten hangabwärts und staut sich an der bergseitigen Kellerwand. Typisch ist eine nasse Bergseite bei trockener Talseite. Hier hilft eine Abdichtung der Bergseite zusammen mit einer funktionierenden Dränage, die das Wasser kontrolliert ableitet. Ob eine Dränage zulässig und sinnvoll ist, klären wir im Einzelfall.
Außenabdichtung: so läuft sie ab
Wir legen die Wand frei, entfernen alte, spröde Anstriche und lose Teile und gleichen das Mauerwerk aus. An der Kehle zwischen Wand und Fundament bilden wir eine Hohlkehle. Dann bringen wir die neue Abdichtung in der nötigen Schichtdicke auf, bei Bedarf mit Gewebeeinlage, und schützen sie mit Schutz- und Dränplatten. Durchführungen für Leitungen dichten wir mit passenden Manschetten ab. Erst dann wird verfüllt.
Wie lange die Grube offen bleibt, hängt auch vom Wetter ab. Die Abdichtung braucht einen tragfähigen, möglichst trockenen Untergrund und Zeit zum Durchtrocknen, bevor die Schutzplatten davorkommen. Bei Regen decken wir die Baugrube ab, damit Wand und frische Schicht nicht durchnässt werden.
Innen oder außen abdichten?
Außen ist die gründlichste Lösung, weil das Wasser gar nicht erst in die Wand kommt. In der Altstadt und in dicht bebauten Straßen ist außen aber oft kein Platz. Dann dichten wir von innen ab und ergänzen bei Bedarf eine Schleierinjektion ins Erdreich. Steigt die Feuchte zusätzlich im Mauerwerk auf, setzen wir eine Horizontalsperre. Wo beides möglich ist, rechnen wir Ihnen die Varianten im Vergleich vor.
Mit ohnehin geplanten Erdarbeiten verbinden
Wird ohnehin gegraben, etwa für einen neuen Kanal- oder Glasfaseranschluss, eine Hofpflasterung oder einen Anbau, lohnt es sich, die Kellerabdichtung gleich mitzumachen. Aushub, Verbau und Verfüllung fallen dann nur einmal an. Sprechen Sie uns an, bevor die anderen Arbeiten beginnen, damit die Reihenfolge stimmt und keine neue Leitung durch eine fertige Abdichtung gebohrt wird.
Kontakt
Ist Ihr Keller in Lauf an der Pegnitz feucht oder nass? Schicken Sie uns Fotos der betroffenen Wände, sagen Sie uns, wann das Wasser auftritt, und ob demnächst Erdarbeiten geplant sind. Wir prüfen die Unterlagen, rufen Sie an und vereinbaren einen Termin zur Messung. Danach erhalten Sie ein Angebot für den tatsächlichen Lastfall.
Hilfreich sind auch das Baujahr und, falls vorhanden, alte Pläne vom Keller. Ob es um eine einzelne nasse Wand geht oder um den ganzen Keller eines Mehrfamilienhauses, wir sehen uns beides an und empfehlen die Lösung, die zum Haus passt.
Schadens-Check für Lauf an der Pegnitz
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Häufige Fragen
Unser Haus in Lauf steht nah an der Pegnitz. Welche Abdichtung brauchen wir?
Häufig eine für zeitweise drückendes Wasser, weil das Grundwasser in der Talaue steigen kann. Wir fragen nach früheren Wassereintritten und planen für den höchsten zu erwartenden Stand.
Warum ist nur die Bergseite unseres Kellers nass?
Typisch für Schichtenwasser am Hang. Es staut sich an der bergseitigen Wand. Eine Abdichtung dort und eine kontrollierte Ableitung lösen das meist.
Kann man auch von innen abdichten?
Ja, wenn außen kein Platz ist. Wir bauen innen eine Abdichtungsebene auf und ergänzen bei Bedarf eine Schleierinjektion ins Erdreich.
Lohnt es sich, die Abdichtung mit dem Glasfaseranschluss zu verbinden?
Ja. Aushub und Verfüllung fallen nur einmal an. Sagen Sie uns Bescheid, bevor gegraben wird, damit wir die Reihenfolge abstimmen.
Wie lange dauert eine Außenabdichtung?
Das hängt von Wandlänge, Tiefe und Zugänglichkeit ab. Für ein Einfamilienhaus sind es meist einige Tage bis wenige Wochen. Den Zeitplan nennen wir mit dem Angebot.