Treppenhaussanierung · Stein

Treppenhaus sanieren in Stein: Wände, Stufen, Geländer, Kellerabgang

Das Treppenhaus ist die Visitenkarte eines Mehrfamilienhauses. Wir sanieren Treppenhäuser in Stein in der richtigen Reihenfolge, prüfen alte Beläge vorher auf Schadstoffe und halten die Treppe während der Arbeiten begehbar.

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Treppenhaus renovieren in Stein: was typischerweise ansteht

Viele Mehrfamilienhäuser in Stein stammen aus den Sechzigern und Siebzigern, und ihre Treppenhäuser sehen oft noch so aus wie damals. Die Wände sind abgestoßen und vergilbt, auf den Podesten liegen alte Kunststoffplatten, die Geländer sind überstrichen und an den Handläufen rostig, und im Abgang zum Keller blättert die Farbe jedes Jahr aufs Neue. Wer das Treppenhaus in einem Zug saniert, hat danach für lange Zeit Ruhe.

Oft lohnt es sich, Kleinigkeiten gleich mitzumachen, die im Alltag stören. Abgeplatzte Wandecken bekommen Kantenschutz, rund um Briefkästen und Klingeltableau putzen wir sauber bei, und lose Fußleisten werden neu befestigt. Auch die Hauseingangstür und der Windfang gehören optisch zum Treppenhaus. Was davon in Frage kommt, besprechen wir bei der Begehung, damit das Treppenhaus danach als Ganzes wirkt und nicht nur frisch gestrichene Wände hat.

Alte Bodenplatten im Treppenhaus: Asbest prüfen lassen

Kunststoffplatten, sogenannte Floor-Flex-Platten, und die schwarzen Kleber darunter wurden bis in die Achtziger verbaut und können Asbest enthalten. Solange sie unbeschädigt liegen, geht keine Gefahr von ihnen aus. Beim Herausreißen können aber Fasern frei werden. Wir lassen verdächtige Beläge vor Beginn im Labor untersuchen. Bestätigt sich der Verdacht, baut ein zugelassener Fachbetrieb sie nach den geltenden Regeln zurück, bevor wir weiterarbeiten.

Kunststein- und Terrazzostufen aufarbeiten

Viele Treppen dieser Zeit haben Stufen aus Kunststein oder Terrazzo. Sie sind solide, aber abgetreten und fleckig. Statt sie mit Fliesen oder Laminat zu verkleiden, schleifen wir die Oberflächen, ergänzen abgebrochene Kanten und versiegeln die Stufen. Das ist meist günstiger, verändert die Stufenhöhe nicht und erhält den Charakter des Hauses. Wo Stufen zu glatt sind, verbessern wir die Rutschhemmung gezielt.

Besonders auffällig sind die Stufenkanten. Dort ist der Abrieb am stärksten, und kleine Abplatzungen werden mit der Zeit zur Stolperstelle. Wir ergänzen fehlende Stücke mit einem Reparaturmörtel, der in Farbe und Körnung an den vorhandenen Stein angepasst wird. Nach dem Schleifen ist die Ausbesserung kaum noch zu sehen. Bei stark beschädigten Kanten können auch Kantenprofile sinnvoll sein, die zugleich die Trittsicherheit verbessern.

Treppengeländer entrosten und neu lackieren

Stahlgeländer tragen oft mehrere alte Farbschichten, darunter manchmal bleihaltige Grundanstriche. Wir prüfen die Anstriche vorab, entschichten unter Absaugung und mit Schutzausrüstung und bauen einen neuen Korrosionsschutz mit strapazierfähigem Decklack auf. Lockere Befestigungen setzen wir neu. Müssen Teile ersetzt werden, fertigt sie unser Metallbaupartner passend zum vorhandenen Geländer.

Feuchter Kellerabgang: warum die Farbe immer wieder abblättert

Im unteren Teil des Treppenhauses führt der Abgang in den Keller, und dort zieht Feuchte aus dem Mauerwerk in Putz und Farbe. Ein neuer Anstrich hält dann nur ein paar Monate. Wir messen die Feuchte, setzen bei Bedarf eine Horizontalsperre, entfernen den geschädigten Putz und bringen einen Sanierputz auf, der Feuchte und Salze aufnimmt. Erst danach wird gestrichen, und der Anstrich hält.

Sanierung bei laufendem Wohnbetrieb

Die Reihenfolge ist entscheidend: erst Schadstoffe klären, dann den Kellerabgang trockenlegen, dann Geländer und Stufen, zuletzt die Wände. So wird nichts Fertiges wieder beschädigt. Wir stimmen den Ablauf mit der Verwaltung ab, informieren die Bewohner per Aushang und arbeiten so, dass jede Wohnung jederzeit erreichbar bleibt. Für die Wände wählen wir eine strapazierfähige, abwaschbare Farbe, mehr dazu bei den Malerarbeiten in Stein.

Lärm und Staub halten wir so gering wie möglich. Für laute Schleifarbeiten gibt es feste Zeiten, die vorher am Aushang stehen, und wir decken Wohnungstüren und Briefkästen ab. Nach jedem Arbeitstag wird aufgeräumt, wir hinterlassen ein sicheres Treppenhaus ohne Stolperfallen. Material und Werkzeug lagern wir nach Absprache im Keller oder in einem Fahrzeug vor dem Haus.

Werkzeug

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Häufige Fragen

Bleibt das Treppenhaus während der Sanierung begehbar?

Ja. Wir arbeiten in Abschnitten und halten immer einen Weg frei. Bei Arbeiten an den Stufen sperren wir jeweils nur einen Teil.

Können die alten Platten auf den Podesten Asbest enthalten?

Ja, Floor-Flex-Platten und schwarze Kleber aus dieser Zeit können Asbest enthalten. Wir lassen sie vorher im Labor prüfen. Bei positivem Befund baut ein zugelassener Fachbetrieb zurück.

Lohnt es sich, die alten Steinstufen zu behalten?

Meist ja. Abgeschliffen, an den Kanten ergänzt und versiegelt sehen sie wieder ordentlich aus und sind oft günstiger als eine neue Verkleidung.

Warum blättert die Farbe im Kellerabgang immer wieder ab?

Weil Feuchte aus dem Mauerwerk nachkommt. Ohne Ursachenbehebung hält kein Anstrich. Wir messen, sperren bei Bedarf und bringen Sanierputz auf.

Wie lange dauert eine Treppenhaussanierung?

Das hängt von Geschosszahl und Umfang ab. Bei einem Haus mit drei oder vier Etagen rechnen Sie mit einigen Wochen, wenn Stufen, Geländer und Wände gemacht werden. Den Zeitplan bekommen Sie mit dem Angebot.