Parkhaussanierung in Tübingen: Beton instand setzen, Betrieb weiterführen
Parkhäuser und offene Parkdecks in Tübingen leiden unter Tausalz, Frost und Last. Wir setzen den Beton instand, Ebene für Ebene, und das Parkhaus bleibt in Betrieb.
Eine Stadt wie Tübingen mit Altstadt, Kliniken und Universität braucht Stellplätze in Parkhäusern und Tiefgaragen. Viele dieser Bauwerke sind einige Jahrzehnte alt. Im Winter tragen die Fahrzeuge Schneematsch und Salz hinein, das Wasser verteilt sich über die Fahrbahnen und dringt in Risse und Fugen ein. Die Chloride erreichen irgendwann die Bewehrung, sie beginnt zu rosten und sprengt den Beton ab. Das sieht man zuerst an Stützenfüßen, Rampen und Deckenunterseiten. Wer früh reagiert, kommt mit deutlich weniger Abtrag aus als jemand, der wartet, bis Betonstücke herunterfallen.
Parkhaus sanieren in Tübingen: womit fangen wir an?
Am Anfang steht eine Untersuchung. Wir klopfen Flächen ab, messen die Betondeckung, bestimmen die Karbonatisierungstiefe und nehmen Bohrmehlproben, um den Chloridgehalt in verschiedenen Tiefen zu kennen. Aus diesen Werten ergibt sich, wo Beton abgetragen werden muss und wo ein Oberflächenschutz genügt. Liegt bereits ein Gutachten oder Instandsetzungskonzept vor, arbeiten wir danach.
Betoninstandsetzung im Parkhaus: Schritt für Schritt
Geschädigten Beton entfernen wir bis hinter die Bewehrung, meist mit Höchstdruckwasserstrahlen oder Fräsen. Die freigelegten Stähle werden entrostet und geschützt, dann bauen wir das Profil mit Reparaturmörtel wieder auf. Risse verpressen oder schließen wir je nach Ursache. Zum Schluss erhält die Fläche ein Oberflächenschutzsystem, das Wasser und Salz künftig fernhält. Mehr zu den Schichten finden Sie unter Parkhausbeschichtung.
Sanierung bei laufendem Betrieb
Ein Parkhaus kann selten für Monate schließen. Wir teilen die Arbeit deshalb in Abschnitte, sperren jeweils nur einen Teil der Ebene und halten Zufahrt und Fußwege frei. Laute Arbeiten legen wir in Absprache in Randzeiten. Beschilderung und Absperrung stimmen wir mit dem Betreiber ab, damit Nutzer jederzeit wissen, wo sie parken können. Bei Parkhäusern, die nachts kaum belegt sind, lassen sich größere Abschnitte auch über Nacht oder am Wochenende bearbeiten.
Fugen, Rampen und Entwässerung: die typischen Schwachstellen
Bewegungsfugen zwischen den Deckenfeldern sind oft die ersten undichten Stellen. Läuft dort Wasser durch, entstehen auf der Ebene darunter Kalkfahnen und Rost. Wir erneuern Fugenprofile und dichten die Übergänge zur Beschichtung ab. Rampen bekommen eine griffige, verschleißfeste Oberfläche. Rinnen und Abläufe prüfen wir auf Dichtheit, denn stehendes Salzwasser greift den Beton besonders stark an.
Gutachter, Planer, Betreiber: wie die Zusammenarbeit läuft
Bei größeren Parkhäusern sind meist mehrere Beteiligte im Spiel. Der Betreiber kennt den Verkehr und die Stoßzeiten, der Planer oder Gutachter legt das Instandsetzungskonzept fest, die Verwaltung kümmert sich um Finanzierung und Beschlüsse. Wir stimmen uns mit allen ab, liefern während der Arbeiten Fotodokumentation und Aufmaße und melden Befunde, die vom Konzept abweichen, sofort. So entstehen keine Überraschungen bei der Schlussrechnung, und das Bauwerk ist danach sauber dokumentiert.
Was kostet eine Parkhaussanierung?
Den Preis bestimmen vor allem die Fläche, auf der Beton abgetragen werden muss, die Länge der Fugen, das gewählte Schutzsystem und die Zahl der Bauabschnitte. Ein pauschaler Quadratmeterpreis wäre deshalb wenig aussagekräftig. Nach der Untersuchung bekommen Sie ein Angebot mit Positionen je Bauteil, sodass Sie Abschnitte auch auf mehrere Jahre verteilen können.
Auch kleinere Parkdecks und Tiefgaragen von Wohnanlagen
Die gleichen Schäden treten auch im Kleinen auf. Offene Stellplatzdecks über Garagen oder auf dem Dach eines Geschäftshauses rosten und platzen genauso ab, und darunter liegen oft genutzte Räume. Für Tiefgaragen von Eigentümergemeinschaften gibt es die eigene Seite Parkdeck- und Tiefgaragensanierung. Wir übernehmen kleine Decks ebenso wie mehrgeschossige Parkhäuser.
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Häufige Fragen
Kann das Tübinger Parkhaus während der Instandsetzung weiter genutzt werden?
Ja, in der Regel schon. Wir arbeiten in Abschnitten und sperren immer nur Teilflächen, der Rest der Ebene bleibt befahrbar.
Woran erkenne ich, dass mein Parkhaus saniert werden muss?
Typische Zeichen sind Rostfahnen, Abplatzungen an Stützenfüßen und Deckenunterseiten, Kalkausblühungen an Fugen und Pfützen, die nicht abfließen. Sicherheit gibt eine Untersuchung des Betons.
Können Sie ein bestehendes Instandsetzungskonzept umsetzen?
Ja. Liegt ein Instandsetzungskonzept vor, setzen wir es um. Fehlt es, untersuchen wir den Beton und stimmen das Vorgehen mit Ihrem Planer ab.
Wie lange hält die Sanierung?
Das hängt vom Schutzsystem und von der Pflege ab. Regelmäßige Reinigung und Kontrolle der Beschichtung verlängern die Nutzungsdauer deutlich. Wir erstellen auf Wunsch einen Wartungsplan.
Wer betreut Parkhäuser in Tübingen?
Das Team vom Standort Kraichtal, erreichbar unter 07258 200 94 80.