Abdichtungen in Tübingen: das Verfahren passend zum Wasser wählen
Feuchter Keller am Hang, nasser Sockel in Neckarnähe oder undichter Anschluss am Anbau: In Tübingen klären wir zuerst, woher das Wasser kommt, und wählen danach die passende Abdichtung.
Tübingen liegt an drei Flüssen und zieht sich an mehreren Hängen hinauf. Für Gebäude heißt das: In der Talaue von Neckar, Ammer und Steinlach steht das Grundwasser teils hoch, an den Hängen läuft Sickerwasser nach jedem Regen gegen die Kellerwand. Dazu kommen alte Häuser, deren Mauern nie eine Abdichtung hatten, und jüngere Bauten, bei denen Anschlüsse an Balkon, Terrasse oder Lichtschacht mit der Zeit undicht geworden sind. Eine Abdichtung hilft nur, wenn sie zum tatsächlichen Wasser passt.
Keller abdichten in Tübingen: woher kommt das Wasser?
Feuchte im Keller hat verschiedene Ursachen: drückendes Grundwasser, Sickerwasser am Hang, Feuchte, die im Mauerwerk aufsteigt, oder Kondenswasser, weil warme Sommerluft an kalten Wänden abkühlt. Jede Ursache verlangt ein anderes Vorgehen. Wir messen deshalb Feuchte in verschiedenen Höhen und Tiefen der Wand, sehen uns Salzausblühungen an und prüfen die Umgebung des Hauses. Auf dieser Grundlage schlagen wir ein Verfahren vor, und Sie verstehen, warum gerade dieses.
Kellerwand außen freilegen oder innen abdichten?
Die Abdichtung von außen gilt als die gründlichste Lösung, setzt aber voraus, dass man an die Wand herankommt. Bei Reihenhäusern, Grenzbebauung oder Häusern in engen Gassen der Altstadt ist das oft nicht möglich. Dann dichten wir von innen ab, etwa mit einer Schleierinjektion in das Erdreich vor der Wand oder mit mineralischen Dichtschlämmen. Welche Variante sinnvoll ist, entscheiden Befund, Zugänglichkeit und Nutzung des Kellers.
Aufsteigende Feuchte im alten Mauerwerk
Viele ältere Tübinger Häuser stehen auf Bruchstein- oder Ziegelmauern ohne Sperrschicht. Das Wasser zieht kapillar nach oben, der Putz im Erdgeschoss wird fleckig, Salze blühen aus. Hier setzen wir eine nachträgliche Horizontalsperre per Injektion. Danach müssen die Wände austrocknen, und der Putz wird durch einen salzverträglichen Sanierputz ersetzt.
Undichte Anschlüsse an Balkon, Terrasse und Anbau
Nicht jede Feuchte kommt aus dem Erdreich. Häufig ist es ein Anschluss, der nachgibt: die Fuge zwischen Balkonplatte und Hauswand, die Schwelle der Terrassentür, der Übergang vom Anbau zum Altbau oder eine Lichtkuppel auf dem Flachdach. Solche Stellen dichten wir gezielt mit Flüssigkunststoff und Vlieseinlage ab. Das Material passt sich an Ecken und Durchdringungen an und bildet eine Fläche ohne Naht.
Bauwerksabdichtung bei Neubau und Anbau
Wird in Tübingen angebaut oder eine Bodenplatte neu erstellt, legen wir die Abdichtung nach dem Lastfall aus, den Baugrund und Lage vorgeben. An Hanglagen ist das oft aufstauendes Sickerwasser, in Flussnähe kann es drückendes Wasser sein. Entscheidend sind die Übergänge vom Altbau zum Neubau. Mehr dazu auf der Seite Bauwerksabdichtung.
Was kostet eine Abdichtung?
Das hängt vom Verfahren, von der Länge der betroffenen Wände und vom Zugang ab. Eine Außenabdichtung mit Aufgraben ist aufwendiger als eine Injektion von innen, dafür entstehen andere Folgekosten. Wir erklären die Varianten, sobald die Ursache feststeht, und nennen die Kosten pro laufendem Meter oder Quadratmeter. Pauschalpreise ohne Befund nennen wir nicht, weil sie in die Irre führen. Oft zeigt sich, dass eine gezielte Maßnahme an einer Wand günstiger ist als befürchtet.
Kleine Undichtigkeit oder ganzer Keller
Ob ein einzelner Lichtschacht, ein feuchter Kellerraum oder die Abdichtung eines ganzen Mehrfamilienhauses: Wir nehmen jeden Auftrag ernst. Schicken Sie uns Fotos der feuchten Stellen und, wenn möglich, eine Skizze des Hauses. Wir melden uns, besprechen den nächsten Schritt und kommen zur Messung nach Tübingen. Zuständig ist unser Standort Kraichtal, Firmensitz Bechhofen.
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Häufige Fragen
Hilft ein Entfeuchter im Keller nicht auch?
Ein Entfeuchter kann Kondensfeuchte im Sommer verringern. Gegen Wasser, das durch die Wand drückt oder aufsteigt, hilft er nicht, er überdeckt nur die Symptome.
Wie lange dauert eine Kellerabdichtung?
Eine Injektion ist oft in wenigen Tagen erledigt. Eine Außenabdichtung mit Aufgraben dauert länger. Danach brauchen die Wände Zeit zum Austrocknen.
Muss für eine Abdichtung immer aufgegraben werden?
Nein. Wo außen kein Zugang besteht, dichten wir von innen ab, zum Beispiel mit einer Schleierinjektion oder einer Horizontalsperre.
Prüfen Sie vor dem Angebot die Ursache?
Ja. Ohne Messung und Befund empfehlen wir kein Verfahren, weil eine falsche Abdichtung Geld kostet und das Problem bleibt.
Arbeiten Sie auch in den Tübinger Stadtteilen?
Ja, in allen Stadtteilen und im Landkreis.