Fassadensanierung · Tübingen

Fassadensanierung in Tübingen: Putz, Risse und Anstrich instand gesetzt

Risse, Hohlstellen, abplatzender Putz: Wenn eine Tübinger Fassade mehr braucht als Farbe, sanieren wir den Putz von Grund auf und schließen mit einem passenden Anstrich ab.

Selbst prüfen

Fassaden in Tübingen sind so unterschiedlich wie die Stadtteile. Am Fachwerk der Altstadt sitzt Kalkputz in den Gefachen, in der Südstadt findet man verputzte Gründerzeithäuser, an den Wohnblöcken der Sechziger- und Siebzigerjahre Kratzputz oder Waschbeton, an neueren Häusern Dämmsysteme. Die Feuchte im Neckartal und häufige Frostwechsel im Winter setzen allen zu. Risse lassen Wasser in die Wand, Frost sprengt den Putz ab. Wer früh saniert, spart sich den späteren Komplettabschlag und oft auch Folgeschäden an Dämmung, Holz und Innenwänden.

Fassade sanieren in Tübingen: was wir zuerst prüfen

Wir klopfen den Putz flächig ab, um Hohlstellen zu finden, messen die Rissbreiten und sehen uns an, ob die Risse ruhen oder sich bewegen. Wir prüfen, wie fest der Altputz ist und ob er Feuchte enthält. Am Sockel kontrollieren wir, ob Spritzwasser oder aufsteigende Feuchte der Grund für Schäden sind. Aus diesem Befund ergibt sich, ob Ausbessern reicht oder die Fläche einen neuen Aufbau braucht. Das Ergebnis zeigen wir Ihnen mit Fotos, bevor Sie ein Angebot bekommen.

Risse in der Fassade: harmlos oder ein Warnsignal?

Feine Netzrisse im Oberputz sind meist Schwindrisse und nicht gefährlich, sie lassen aber Regen in die Fläche. Breitere Risse an Fensterecken, Deckenkanten oder entlang von Mauerwerksfugen können auf Bewegungen im Bauwerk hindeuten. Diese beobachten wir und klären die Ursache, bevor wir sie schließen. Gerade an Hanglagen wie am Österberg oder an der Wanne lohnt dieser Blick, denn dort arbeitet der Untergrund manchmal mit.

Armierung und neuer Oberputz

Ist der Altputz tragfähig, aber gerissen, ziehen wir eine Armierungsschicht mit eingebettetem Gewebe über die ganze Fläche. Sie verteilt Spannungen und verhindert, dass alte Risse wieder durchkommen. Darauf folgt ein neuer Oberputz in der gewünschten Struktur und zum Schluss ein Anstrich. Hohlstellen und lose Bereiche schlagen wir vorher ab und ergänzen sie mit passendem Unterputz. Weitere Details unter Verputzarbeiten.

Fachwerk und Kalkputz in der Altstadt

Fachwerkfassaden brauchen Materialien, die Feuchte durchlassen. Wird ein Gefach mit Zementputz oder dichter Farbe verschlossen, staut sich Wasser am Holz, und Balken faulen von innen. Wir sanieren solche Flächen mit Kalkputz und mineralischen Farben, die zum Bestand passen. Bei denkmalgeschützten Gebäuden in der Altstadt stimmen Sie oder Ihr Architekt Farbe und Material vorab mit der Denkmalbehörde ab.

Sockel und Spritzwasserbereich

Der Sockel ist die am stärksten belastete Zone einer Fassade. Regen spritzt vom Boden zurück, Schnee bleibt liegen, im Winter kommt Streusalz vom Gehweg dazu. Hier setzen wir einen festen, wasserabweisenden Sockelputz ein und achten darauf, dass er von der Wand darüber sauber getrennt ist. Ist das Mauerwerk durch aufsteigende Feuchte belastet, klären wir zuerst, ob eine Horizontalsperre nötig ist.

Gerüst einmal stellen, alles erledigen

Ein Gerüst ist bei einer Fassadensanierung ein großer Kostenposten. Wir planen deshalb so, dass alle Arbeiten in einem Durchgang erledigt werden: Putz, Anstrich, Fensterbänke, Balkonanschlüsse, auf Wunsch auch eine Fassadendämmung. Wenn zugleich am Balkon Beton abplatzt, sanieren wir ihn vom selben Gerüst aus.

Kleine Ausbesserung oder ganze Wohnanlage

Wir übernehmen die Reparatur einer einzelnen Giebelwand ebenso wie die Sanierung eines großen Wohnblocks. Eigentümergemeinschaften bekommen ein Angebot, das sich in Bauabschnitte teilen lässt. Für Tübingen ist unser Standort Kraichtal zuständig, Firmensitz Bechhofen. Fotos der Fassade aus etwas Abstand und ein paar Nahaufnahmen der Schäden reichen für eine erste Einschätzung.

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Häufige Fragen

Reicht nicht einfach ein neuer Anstrich?

Nur wenn der Putz fest und rissfrei ist. Farbe überdeckt Risse und Hohlstellen für kurze Zeit, schließt sie aber nicht. Darunter arbeitet der Schaden weiter.

Wie lange dauert eine Fassadensanierung?

Bei einem Einfamilienhaus meist einige Wochen, abhängig von Fläche, Wetter und Trocknungszeiten. Bei größeren Gebäuden planen wir in Abschnitten.

Wann ist die beste Zeit für Arbeiten an der Fassade?

Putz und Anstrich brauchen frostfreie Temperaturen und trockenes Wetter. Gut geeignet sind Frühjahr bis Herbst, die Planung sollte deshalb schon im Winter beginnen.

Können Sie auch an denkmalgeschützten Fassaden arbeiten?

Ja, mit Kalkputz und mineralischen Farben. Die Abstimmung mit der Denkmalbehörde übernimmt der Eigentümer oder sein Architekt.

Sanieren Sie auch die Fassaden von Wohnanlagen?

Ja, auch in Abschnitten, damit Eigentümergemeinschaften die Kosten verteilen können.