Parkhausbeschichtung in Oberasbach: das passende OS-System je Ebene
Decken und Rampen brauchen ein rissüberbrückendes System, die Bodenplatte meist ein starres. Danach richten wir die Beschichtung von Parkdecks in Oberasbach aus.
Parkdeck beschichten in Oberasbach: welches System?
Ein Parkdeck besteht aus Flächen mit unterschiedlichen Aufgaben. Die unterste Ebene liegt oft als Bodenplatte auf dem Erdreich, die Ebenen darüber sind Decken, die sich bei Wärme und Kälte bewegen, und das oberste Deck steht frei im Wetter. Wir legen für jede Ebene und für die Rampe fest, welches Oberflächenschutzsystem passt, und begründen die Wahl im Angebot.
Bevor ein System feststeht, sehen wir uns den Beton genau an. Dazu gehören Prüfungen der Oberflächenfestigkeit, wir kartieren Risse und Abplatzungen und messen, wie feucht der Untergrund ist. Alte Beschichtungen untersuchen wir darauf, ob sie noch fest haften oder vollständig entfernt werden müssen. Auf dieser Grundlage planen wir einen Aufbau, der zur jeweiligen Ebene passt und über viele Jahre hält.
OS 11a oder OS 11b für Decken und Rampen
Befahrene Decken mit Rissen und frei bewitterte Decks bekommen ein rissüberbrückendes System. OS 11a ist zweischichtig mit einer dehnfähigen Schwimmschicht und einer Deckschicht darüber, OS 11b erledigt beides in einer Lage. Welche Variante sinnvoller ist, hängen wir an Rissbild, Belastung und Untergrund. Auf der Rampe stellen wir die Griffigkeit für Nässe und Schneematsch ein.
Die Oberfläche wird vor dem Beschichten gestrahlt oder gefräst, bis tragfähiger Beton ansteht. Erst dann bindet die Grundierung richtig an. Ausbrüche und tiefe Stellen gleichen wir vorher mit passendem Mörtel aus, damit die Schichtdicke über die ganze Fläche gleich bleibt. Gerade bei rissüberbrückenden Systemen entscheidet diese Gleichmäßigkeit darüber, ob die Schicht Bewegungen dauerhaft aufnimmt.
OS 8 auf der Bodenplatte
Eine rissfreie, nicht bewitterte Bodenplatte bekommt meist OS 8. Das System ist hart und abriebfest, aber nicht dehnfähig, deshalb gehört es nicht auf Decken, die arbeiten. Wir prüfen vorher, ob die Platte wirklich rissfrei und nicht mit Chlorid belastet ist, und bilden an der Grenze zwischen beiden Systemen einen sauberen Übergang aus.
Auch auf der Bodenplatte bleibt die Beschichtung nur dicht, wenn Fugen und Abläufe stimmen. Bewegungsfugen übernehmen wir in den neuen Aufbau und dichten sie dauerelastisch ab. Bodenabläufe und Rinnen binden wir so an, dass Wasser zügig abläuft und sich nicht am Rand der Fläche sammelt.
Sockelschutz und Markierung im Parkdeck
An Wänden, Stützen und Brüstungen spachteln wir einen Sockel mit Hohlkehle. Er hält Spritzwasser vom Beton fern und macht Kanten beim Rangieren sichtbar. Stellplätze, Fahrspuren, Gehwege und Stützenkennzeichnung folgen nach der Beschichtung, mehr unter Markierungsarbeiten.
Wird ein Parkdeck neu beschichtet, sollten Sie auch die bisherige Aufteilung prüfen. Oft lassen sich Stellplätze breiter anlegen, Fußwege klarer führen oder Bereiche für Fahrräder abtrennen. Solche Änderungen besprechen wir vor der Beschichtung, damit die neue Markierung gleich zur künftigen Nutzung passt.
Wann kann ein Parkdeck beschichtet werden?
Reaktionsharze brauchen Mindesttemperaturen und trockenen Untergrund. Auf einem offenen Deck wird deshalb in der warmen Jahreshälfte gearbeitet, mit Puffer für Regen und Taupunkt. Muss der Beton vorher instand gesetzt werden, gehört das zur Parkhaussanierung in Oberasbach. Für Garagen unter Gebäuden gibt es die Tiefgaragenbeschichtung in Oberasbach.
Damit der Betrieb weiterlaufen kann, beschichten wir in Abschnitten. Eine Ebene oder ein Teil davon wird gesperrt, die übrigen Stellplätze bleiben nutzbar. Wie lange ein Abschnitt gesperrt ist, hängt vom System und vom Wetter ab, denn jede Schicht braucht ihre Zeit, bis sie befahren werden darf. In welcher Folge die Bereiche drankommen, planen wir mit Ihnen so, dass Ein- und Ausfahrt jederzeit möglich bleiben.
Bodenbeschichtungs-Finder für Oberasbach
Passendes System für Garage, Tiefgarage oder Halle, mit Richtpreis. Die Angaben übernehmen Sie mit einem Klick in Ihre Anfrage.
Häufige Fragen
Welches System kommt auf ein offenes Oberdeck in Oberasbach?
Ein rissüberbrückendes System, also OS 11a oder OS 11b. Welche Variante, entscheiden Rissbild und Belastung.
Warum nicht überall OS 8?
OS 8 ist starr und kann keine Risse überbrücken. Auf einer arbeitenden Decke würde es mitreißen.
Gehört die Markierung zum Angebot?
Auf Wunsch ja. Stellplätze, Fahrspuren, Gehwege und Stützen markieren wir nach der Beschichtung.
Muss das Deck vorher saniert werden?
Wenn der Beton geschädigt oder mit Chlorid belastet ist, ja. Das zeigt die Untersuchung vor dem Angebot.
Wie pflege ich die neue Beschichtung?
Nach dem Winter Splitt und Salz gründlich entfernen, Abläufe frei halten und einmal im Jahr Fugen und Sockel ansehen. Kleine Schäden lassen sich früh mit wenig Aufwand ausbessern.