Tiefgaragensanierung in Oberasbach an Stützen, Wänden und Rampen
In den Tiefgaragen der Wohnanlagen in Oberasbach geht der Beton meist zuerst an den Rändern kaputt. Genau dort setzen wir an.
Tiefgarage sanieren in Oberasbach: wo beginnt der Schaden?
Unter vielen Wohnanlagen in Oberasbach liegt eine Tiefgarage, die jetzt dreißig oder vierzig Jahre alt ist. Die freie Fläche hält oft noch, geschädigt wird der Beton dort, wo Salzwasser hinläuft und stehen bleibt: an Stützenfüßen, entlang der Wände und an Übergängen zu Treppenhäusern. Diese Punkte sehen wir uns zuerst an, weil sie über den Umfang der Sanierung entscheiden und weil dort die Lasten in die Konstruktion gehen.
Erste Anzeichen erkennen auch Laien: rostbraune Verfärbungen am Beton, feine Risse entlang der Bewehrung, Kalkfahnen an der Decke oder Stellen, an denen nach dem Winter Pfützen lange stehen bleiben. Wer solche Spuren früh meldet, kommt meist mit einer kleineren Instandsetzung aus. Je länger das Salzwasser wirkt, desto tiefer reicht der Schaden in das Bauteil.
Stützenfuß in der Tiefgarage abgeplatzt: gefährlich?
Am Fuß einer Stütze sammelt sich das Wasser der umliegenden Fläche. Über die Jahre zieht Chlorid in den Beton und erreicht die Bewehrung. Weil dort die Last des Gebäudes abgetragen wird, nehmen wir Schäden an dieser Stelle besonders ernst. Wir legen den Bereich frei und beurteilen ihn, bevor beschichtet wird. Ist ein größerer Teil des Querschnitts betroffen, ziehen wir einen Statiker hinzu.
Instandsetzung am tragenden Bauteil
Geschädigter Beton wird ausgestemmt, der Stahl freigelegt, entrostet und mit Korrosionsschutz versehen. Danach bauen wir den Querschnitt mit Reprofiliermörtel wieder auf. Bei tragenden Bauteilen achten wir besonders auf die Haftung zum Altbeton und die Schichtdicke.
Wie tief das Chlorid schon eingedrungen ist, lässt sich mit Bohrmehlproben in verschiedenen Tiefen bestimmen. Danach richtet sich, wie weit wir den Beton abtragen. Bleibt belasteter Beton an der Bewehrung zurück, rostet der Stahl unter dem neuen Mörtel weiter. Die Ergebnisse halten wir für jede Stütze fest, damit Sie später nachvollziehen können, was gemacht wurde.
Hohlkehle und Sockel an Wänden und Stützen
Endet eine Beschichtung einfach an der Kante, reißt sie dort auf. Wir bilden eine gerundete Hohlkehle aus und ziehen die Beschichtung an Stützen und Wänden hoch, üblich sind fünfzehn bis zwanzig Zentimeter, in Spritzwasserzonen mehr. So gibt es keinen offenen Übergang, an dem Wasser hinter die Schicht laufen kann.
Übergänge zu Treppenhaus und Kellerräumen
An Türen zu Treppenhäusern, Kellerabteilen und Technikräumen ist die Aufkantung oft knapp. Wir arbeiten diese Stellen mit Rinnen oder erhöhten Aufkantungen aus, damit kein Wasser in die Nachbarräume läuft. Wie die Fläche danach geschützt wird, steht unter Tiefgaragenbeschichtung in Oberasbach.
Auch Rampe und Einfahrt gehören zu den stark belasteten Zonen. Hier tragen die Fahrzeuge Wasser und Salz zuerst hinein, und beim Bremsen und Anfahren wirken hohe Kräfte auf die Oberfläche. Rinnen am Rampenfuß müssen frei ablaufen, sonst steht das Wasser genau dort, wo jedes Auto durchfährt. Diese Bereiche planen wir mit einer griffigen, verschleißfesten Oberfläche.
Kontakt
Schicken Sie uns Fotos der Schäden, Pläne oder das Leistungsverzeichnis. Wir prüfen die Unterlagen und rufen an, wenn eine Begehung nötig ist. Danach bekommen Sie eine Beurteilung der tragenden Bauteile und ein Angebot, in dem Instandsetzung, Hohlkehlen und Fläche getrennt stehen. Das erleichtert der Eigentümergemeinschaft den Beschluss.
Muss die Garage während der Arbeiten nutzbar bleiben, teilen wir die Sanierung in Abschnitte auf. Die Bewohner parken dann nur für einen begrenzten Zeitraum an anderer Stelle, und die Hausverwaltung bekommt rechtzeitig einen Ablaufplan für den Aushang.
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Häufige Fragen
Ist ein abplatzender Stützenfuß in unserer Tiefgarage in Oberasbach gefährlich?
Er ist ein Warnzeichen, weil dort Lasten abgetragen werden. Wir sehen uns die Stelle an und beurteilen, ob sofort gehandelt werden muss.
Warum reicht es nicht, nur die Fläche zu beschichten?
Weil Wasser und Salz im Winkel zwischen Boden und Wand stehen bleiben. Ohne Hohlkehle und Sockel zieht es dort in den Beton.
Wie hoch wird der Sockel geführt?
Meist fünfzehn bis zwanzig Zentimeter, an Fahrgassen mit viel Spritzwasser höher. Wir legen die Höhe im Angebot fest.
Kann die WEG die Sanierung in Abschnitten beschließen?
Ja. Wir gliedern das Angebot nach Instandsetzung, Details und Fläche, damit die Gemeinschaft Schritt für Schritt entscheiden kann.
Woran erkennen wir Schäden an den Wänden früh?
An dunklen Feuchtestreifen, Ausblühungen, abgelösten Sockeln und stehendem Wasser. Schicken Sie uns Fotos, wir prüfen sie.