Fassadendämmung in Ludwigshafen am Rhein mit WDVS fachgerecht
Viele Ludwigshafener Häuser aus dem Wiederaufbau haben dünne Außenwände und hohe Heizkosten. Mit einem Wärmedämmverbundsystem bringen wir die Fassade energetisch auf einen neuen Stand.
Ein großer Teil der Wohnhäuser in Ludwigshafen entstand zwischen den späten Vierziger- und den Siebzigerjahren. Damals spielte Wärmeschutz kaum eine Rolle. Die Außenwände sind oft nur 24 bis 30 cm stark, aus Bims, Hohlblock oder Ziegel, und verlieren viel Wärme. Im Winter fühlen sich die Wände kalt an, in Ecken entsteht Schimmel. Eine Fassadendämmung senkt den Wärmeverlust, macht die Innenwände wärmer und schützt gleichzeitig den Putz. Im heißen Rheintal hält sie im Sommer außerdem die Hitze besser draußen.
Fassade dämmen in Ludwigshafen: wann rechnet es sich?
Bei ungedämmten Außenwänden aus der Nachkriegszeit ist die Fassade meist eine der größten Wärmeverlustflächen des Hauses. Eine Dämmung macht sich vor allem dann bezahlt, wenn ohnehin ein Gerüst steht, weil der Putz ausgebessert oder die Fassade gestrichen werden muss. Dann fallen Gerüst und Vorarbeiten nur einmal an. Ob und wie stark gedämmt wird, klären wir im Gespräch und nach einer Besichtigung.
Wie funktioniert ein Wärmedämmverbundsystem?
Die Dämmplatten werden auf die bestehende Wand geklebt und bei Bedarf zusätzlich gedübelt. Darauf folgen eine Armierungsschicht mit Gewebe und ein neuer Oberputz, zum Schluss der Anstrich. Das System ist von außen nicht von einer normalen Putzfassade zu unterscheiden. Wichtig ist, dass alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind und aus einem zugelassenen System stammen.
Welcher Dämmstoff passt für die Fassade?
Am häufigsten werden Polystyrol, Mineralwolle und Holzfaser eingesetzt. Polystyrol ist günstig und leicht, Mineralwolle nicht brennbar und diffusionsoffen, Holzfaser gut für den sommerlichen Hitzeschutz. Bei höheren Gebäuden gelten besondere Anforderungen an den Brandschutz. Wir beraten Sie, welcher Dämmstoff für Ihr Haus und Ihr Budget sinnvoll ist.
Anschlüsse an Fenster, Balkon und Dach
Die Qualität einer Fassadendämmung zeigt sich an den Anschlüssen. An Fensterlaibungen, Fensterbänken, Balkonplatten, Dachüberständen und Rollladenkästen entstehen sonst Wärmebrücken und undichte Stellen. Wir planen diese Details vorab und verwenden passende Anschlussprofile und Dichtbänder. Ist ein Fenstertausch geplant, stimmen wir die Reihenfolge ab.
Sockel und Perimeterdämmung
Im Sockelbereich setzen wir Dämmplatten ein, die Feuchte vertragen, und führen die Dämmung ein Stück unter das Gelände. Dort wird die Wand mit einem Sockelputz und einer Abdichtung gegen Spritzwasser geschützt. So bleibt der untere Rand der Fassade auch nach Jahren sauber und trocken.
Untergrund prüfen vor der Dämmung
Bevor gedämmt wird, prüfen wir die Tragfähigkeit des alten Putzes. Lose Stellen werden entfernt, Unebenheiten ausgeglichen. Ist die Wand feucht, muss erst die Ursache beseitigt werden, etwa durch eine Horizontalsperre. Eine Dämmung auf nasser Wand führt zu Folgeschäden.
Fördermittel und Energieberatung
Für die Dämmung der Außenwand gibt es je nach aktuellem Programm staatliche Zuschüsse oder Kredite, häufig verbunden mit einem Energieberater, der den Antrag vor Beginn der Arbeiten stellt. Wir liefern die technischen Angaben und Nachweise, die dafür gebraucht werden, und stimmen den Zeitplan mit dem Berater ab. Wichtig ist, dass der Antrag vor der Beauftragung gestellt ist, sonst kann die Förderung entfallen. Welche Programme gerade gelten und welche Mindestwerte die Dämmung erreichen muss, klärt der Energieberater verbindlich.
Fassadendämmung im Mehrfamilienhaus
In Wohnanlagen und bei Eigentümergemeinschaften stimmen wir Gerüst, Lärmzeiten und Zugänge mit der Hausverwaltung ab. Bewohner werden vorab informiert, wann vor welchen Fenstern gearbeitet wird. Bei Balkonen sprechen wir rechtzeitig über die Frage, ob die Balkonplatten gleich mit saniert werden sollen.
Taupunkt-Rechner für Ludwigshafen am Rhein
Wann Wände feucht werden und Schimmel droht. Die Angaben übernehmen Sie mit einem Klick in Ihre Anfrage.
Häufige Fragen
Wie dick sollte die Dämmung sein?
Das hängt von Wand, Ziel und Platz an Fenstern und Dachüberstand ab. Wir rechnen das für Ihr Haus aus.
Bekommt eine gedämmte Fassade eher Algen?
Die Oberfläche bleibt kühler und trocknet langsamer ab. Mit passendem Putz und Anstrich lässt sich das deutlich verringern.
Wie viel Zeit braucht die Dämmung an einem Einfamilienhaus?
Meist einige Wochen, abhängig von Fläche, Anschlüssen und Wetter.
Kann ich während der Arbeiten im Haus wohnen?
Ja. Die Arbeiten finden außen statt, nur an den Fenstern wird es zeitweise eng.
Wie läuft die Anfrage ab?
Schicken Sie uns Fotos und Pläne des Hauses. Wir melden uns, besichtigen die Fassade und erstellen ein Angebot.