Parkdeck- und Tiefgaragensanierung · Pfreimd

Tiefgaragensanierung in Pfreimd: Stützenfüße, Wände und Übergänge

In Tiefgaragen geht der Beton selten in der Mitte kaputt, sondern dort, wo Salzwasser stehen bleibt: an Stützen, Wänden und Schwellen. Dort setzen wir an.

Kosten grob berechnen

Tiefgarage sanieren in Pfreimd: Wo beginnt der Schaden?

Unter den Wohnanlagen in Pfreimd liegen Tiefgaragen, die seit Jahrzehnten jeden Winter Schmelzwasser mit Streusalz abbekommen. Die Autos bringen es von der Straße mit, es tropft ab und läuft dorthin, wo die Fläche am tiefsten ist. Das sind fast immer die Ränder: Stützenfüße, Wandanschlüsse und Schwellen. Diese Punkte sehen wir uns zuerst an, weil sie den Umfang der Arbeiten bestimmen.

Abplatzungen am Stützenfuß: Wie gefährlich ist das?

Am Fuß einer Stütze sammelt sich das Wasser der umliegenden Fläche. Über die Jahre wandert Chlorid in den Beton und erreicht die Bewehrung. Weil gerade hier die Lasten des Gebäudes abgetragen werden, ist ein Schaden an dieser Stelle ernster als irgendwo in der Fläche. Wir legen den Bereich frei und beurteilen ihn, bevor irgendetwas beschichtet wird.

Bewehrung freilegen, schützen, Querschnitt aufbauen

Geschädigter Beton wird ausgestemmt, der Stahl freigelegt, entrostet und mit Korrosionsschutz versehen. Danach bauen wir den Querschnitt mit Reprofiliermörtel wieder auf und achten auf Haftung zum Altbeton und auf die Schichtdicke. Ist ein größerer Teil des Querschnitts betroffen, gehört ein Statiker dazu. Das sagen wir offen.

Wie tief geschädigt ist, ermitteln wir vorher mit Messungen von Betondeckung und Chloridgehalt in mehreren Tiefen. Die Instandsetzung richten wir nach Rili-SIB und DIN EN 1504 aus. So arbeiten wir nur dort tief, wo der Beton tatsächlich belastet ist, und behandeln den Rest der Fläche mit dem passenden Oberflächenschutz.

Hohlkehle statt offener Kante

Im Winkel zwischen Boden und Stütze oder Wand treffen Bewegung und stehendes Wasser zusammen. Eine Beschichtung, die dort einfach endet, reißt an der Kante auf. Wir bilden eine gerundete Hohlkehle aus und ziehen die Beschichtung an Stützen und Wänden hoch. So gibt es keinen offenen Übergang mehr, an dem Wasser hinter die Schicht kommt.

Wie hoch muss der Sockel in der Tiefgarage sein?

Üblich sind fünfzehn bis zwanzig Zentimeter, an Fahrgassen mit viel Spritzwasser mehr. Der Sockel muss über die Höhe reichen, bis zu der vorbeifahrende Autos Wasser werfen. Wir legen die Höhe nach der Situation fest und achten auf eine gerade Oberkante, weil man sie in der Garage aus jeder Richtung sieht.

Übergang zum Treppenhaus: Wasser bleibt draußen

An Türen zu Treppenhäusern, Kellerabteilen und Technikräumen endet die Fläche an einer Schwelle, und die Aufkantung ist dort fast immer zu knapp. Wir arbeiten diese Übergänge mit Rinnen oder erhöhten Aufkantungen aus, damit kein Wasser in die angrenzenden Räume läuft. Diese Details kosten Zeit und werden in Angeboten oft übersehen. Den Schutz der Fläche danach beschreibt die Seite Tiefgaragenbeschichtung in Pfreimd.

Kontakt

Platzt in Ihrer Tiefgarage in Pfreimd an Stützenfüßen Beton ab oder steht an den Wänden Wasser? Schicken Sie uns Fotos und vorhandene Pläne. Wir prüfen alles, rufen Sie an und vereinbaren eine Begehung. Im Angebot stehen Instandsetzung, Hohlkehlen und Fläche getrennt.

Werkzeug

Bodenbeschichtungs-Finder für Pfreimd

Passendes System für Garage, Tiefgarage oder Halle, mit Richtpreis. Die Angaben übernehmen Sie mit einem Klick in Ihre Anfrage.

Alle Werkzeuge ›

Häufige Fragen

Ist ein abplatzender Stützenfuß in unserer Tiefgarage gefährlich?

Er ist ein Warnzeichen, weil dort Lasten abgetragen werden. Meist rostet die Bewehrung durch eingedrungenes Salzwasser. Wir beurteilen die Stelle und sagen, ob sofort gehandelt werden muss.

Warum endet die Beschichtung nicht einfach am Boden?

Weil das Wasser genau im Winkel zur Wand stehen bleibt. Endet die Schicht dort, zieht es in den Sockel. Mit Hohlkehle und hochgezogenem Sockel bleibt der Übergang dicht.

Wer bezahlt die Sanierung in einer Wohnanlage?

In der Regel die Eigentümergemeinschaft, weil die Tiefgarage meist Gemeinschaftseigentum ist. Wir liefern der Verwaltung ein Angebot mit getrennten Positionen, damit die Versammlung sauber entscheiden kann.

Läuft bei uns Wasser ins Treppenhaus. Können Sie das lösen?

Ja. Wir arbeiten die Schwelle mit einer Rinne oder einer erhöhten Aufkantung aus und schließen die Beschichtung dicht an. Stolperkanten vermeiden wir dabei.

Woran erkennen wir Schäden früh?

An dunklen Feuchtestreifen, Ausblühungen, abgelösten Sockeln und Wasser, das an der Wand stehen bleibt. Wer nach jedem Winter hinsieht, erkennt Schäden, bevor der Beton angegriffen ist.