Fassadendämmung in Göppingen: warme Wände für Siedlungshaus und Wohnblock
Dünne Außenwände, kalte Ecken, hohe Heizkosten: Wir dämmen Fassaden in Göppingen mit einem System, das zum Haus passt, und planen die Anschlüsse vorher.
Ein großer Teil der Wohnhäuser in Göppingen und den Stadtbezirken stammt aus den Jahrzehnten nach dem Krieg. Damals wurde mit Hohlblock, Bims oder einfachem Ziegel gebaut, oft ohne nennenswerte Dämmung. Im Winter fühlen sich die Außenwände innen kühl an, in Zimmerecken und hinter Schränken bildet sich Schimmel, und die Heizung läuft lange. Spätestens bei einem langen, kalten Winter zeigt sich das auch auf der Heizkostenabrechnung. Mit einer gedämmten Außenwand ändert sich das spürbar. Sie ist aber nicht für jedes Gebäude die richtige Antwort.
Lohnt sich eine Fassadendämmung in Göppingen?
Wenn die Außenwand dünn und bisher ungedämmt ist, lautet die Antwort in den meisten Fällen ja. Die Wandoberfläche innen wird wärmer, das Raumklima angenehmer, und Feuchte schlägt sich seltener an den Außenwänden nieder. Wie viel Heizenergie Sie konkret sparen, hängt von Wandaufbau, Heizung und Nutzung ab. Belastbare Zahlen liefert ein Energieberater, mit dem wir gern zusammenarbeiten.
Aus der Praxis: Wer nur die Fenster erneuert und die Wände lässt, wie sie sind, verschiebt den kältesten Punkt oft vom Glas auf die Wand. Deshalb betrachten wir Fenster und Fassade gemeinsam.
EPS, Mineralwolle oder Holzfaser: welches Dämmsystem?
Für die meisten Massivbauten eignet sich ein Wärmedämmverbundsystem. Platten aus Polystyrol sind die preiswerteste Variante. Mineralwolle brennt nicht und ist bei höheren Gebäuden häufig vorgeschrieben. Holzfaser speichert mehr Wärme und hält Räume im Sommer länger kühl. Wir erklären die Unterschiede und nennen die Preise je Variante, damit Sie vergleichen können.
Auch die Dämmstärke legen wir gemeinsam fest. Mehr Dicke bringt mehr Wirkung, verändert aber Dachüberstand, Fensterbänke und Laibungen. Reicht der Dachüberstand nicht mehr aus, muss ihn ein Zimmerer oder Dachdecker verlängern. Das klären wir, bevor das Gerüst steht, damit es später keine Überraschung gibt.
Wärmebrücken an Fenster, Sockel und Dach vermeiden
Die Schwachpunkte einer Dämmung liegen an ihren Rändern: an Fensterlaibungen, Rollladenkästen, am Sockel und am Dachüberstand. Werden diese Stellen nicht sorgfältig geplant, bleiben kalte Streifen, an denen sich später Schimmel bildet. Wir legen die Anschlüsse vor Beginn fest. Stehen neue Fenster an, stimmen wir die Einbaulage ab, siehe Fenster tauschen in Göppingen.
Altbau mit gegliederter Fassade: andere Wege
Häuser mit Gesimsen, Fensterumrahmungen oder Fachwerk würden durch eine aufgeklebte Dämmung ihr Gesicht verlieren, und Feuchte könnte im Holz eingeschlossen werden. Hier sind Innendämmungen mit kapillaraktiven Platten oder die Dämmung von oberster Geschossdecke und Kellerdecke oft sinnvoller. Mehr dazu unter Dachbodendämmung in Göppingen.
So läuft eine Fassadendämmung ab
Nach dem Aufbau des Gerüsts prüfen wir den Untergrund und bessern ihn aus. Danach werden die Dämmplatten geklebt und, wo nötig, gedübelt. Darauf kommen eine Armierungslage mit eingebettetem Gewebe, der Oberputz und zum Schluss die Farbe. Für ein Einfamilienhaus sollten Sie je nach Wetter mit einigen Wochen rechnen.
Sie können während der Arbeiten im Haus wohnen. Fenster kleben wir nur kurz ab, Eingänge bleiben frei, und am Ende hinterlassen wir den Garten so, wie wir ihn vorgefunden haben.
Förderung und Angebot
Für Fassadendämmungen gibt es je nach Programm Fördermittel. Welche gerade gelten, klärt ein Energieberater am besten vor der Auftragsvergabe. Die technischen Daten zu Dämmstoff, Stärke und Aufbau stellen wir dafür zusammen. Ihr Angebot erhalten Sie nach der Besichtigung, Göppingen betreuen wir vom Standort Kraichtal aus, Firmensitz Bechhofen.
Taupunkt-Rechner für Göppingen
Wann Wände feucht werden und Schimmel droht. Die Angaben übernehmen Sie mit einem Klick in Ihre Anfrage.
Häufige Fragen
Welche Häuser in Göppingen eignen sich für eine Fassadendämmung?
Vor allem Massivbauten mit dünnen Außenwänden, etwa Siedlungshäuser und Mehrfamilienhäuser der Nachkriegszeit.
Wird ein Fachwerkhaus in Göppingen auch von außen gedämmt?
Meist nicht. Innendämmung oder die Dämmung von Dachboden und Kellerdecke sind hier in der Regel die bessere Wahl.
Welcher Dämmstoff ist der richtige?
Das hängt von Gebäudehöhe, Brandschutz, Budget und Ihren Wünschen ab. Wir stellen Polystyrol, Mineralwolle und Holzfaser mit Preisen gegenüber.
Kann ich während der Dämmarbeiten im Haus bleiben?
Ja. Fenster werden nur kurz abgeklebt, Zugänge bleiben frei.
Bekomme ich für die Dämmung Zuschüsse?
Je nach Programm ja. Am besten klären Sie das vor der Beauftragung mit einem Energieberater, wir liefern die technischen Angaben.