Flachdach in Leverkusen ohne Abriss sanieren: Bestand bleibt, Betrieb läuft
Wir regenerieren die vorhandene Abdichtung mit faserverstärktem Flüssigkunststoff. Kein Rückbau, kein Container, kein offenes Dach und keine Flamme.
Ein Werkstattdach in Bürrig, eine Wohnanlage in Rheindorf, das Flachdach eines Siedlungshauses in Wiesdorf: Die Abdichtungen sind in die Jahre gekommen, aber der Aufbau darunter ist oft noch in Ordnung. Dann muss nichts abgerissen werden. Hier erklären wir, was bei der Regeneration anders läuft als beim Neuaufbau und wann sie möglich ist. Den Überblick über unsere Arbeit in der Stadt gibt die Seite zur Flachdachsanierung in Leverkusen.
Flachdach sanieren ohne Abriss: was gegenüber dem Neuaufbau entfällt
Ein Neuaufbau beginnt mit dem Rückbau. Alte Bahnen und Dämmung werden abgetragen, in Container geladen und als Bauabfall entsorgt, bei älteren Industriedächern mit entsprechender Untersuchung und Nachweis. Für die Bauzeit liegt das Dach offen und muss gegen Regen abgeplant werden. Dann wird mit Brenner neu verschweißt, was auf Betriebsgebäuden am Chempark jedes Mal eine Heißarbeitsfreigabe, Brandwache und Nachkontrolle bedeutet. Unten muss der Betrieb mit Lärm, Staub und Geruch leben.
Bei der Regeneration fällt der Rückbau komplett weg. Wir arbeiten auf der vorhandenen Abdichtung, kalt und ohne Flamme. Es gibt keinen Container, kein offenes Dach und kaum Entsorgung. Die beschichtete Fläche ist nach wenigen Stunden regenfest, Produktion, Büros und Wohnungen bleiben in Betrieb.
Flachdach überarbeiten statt erneuern: die Bedingungen
Die alte Abdichtung wird zum Untergrund, deshalb muss sie fest haften und darf keine großflächigen Blasen haben. Die Dämmung darunter muss trocken sein, und der Aufbau muss tragfähig bleiben. Auf großen Industriedächern verteilt sich eingedrungenes Wasser oft unbemerkt unter der Bahn. Deshalb messen wir die Feuchte bei der Begehung flächig an vielen Stellen und prüfen die Haftung, ohne die Dachhaut zu öffnen. Nur wenn alles passt, empfehlen wir die Regeneration.
Bitumen, Folie, Beton oder Blech als Untergrund
Bitumenbahnen auf Siedlungshäusern und älteren Werksgebäuden reinigen wir und grundieren sie. Ob eine Ausgleichschicht nötig ist, etwa bei rauer, abgewitterter Oberfläche, entscheidet die Begehung. Kunststofffolien auf jüngeren Hallen erhalten eine passende Grundierung, bei weichmacherhaltiger Folie eine Sperrgrundierung, und werden zweilagig beschichtet. Betondecken und Trapezblechdächer spritzen wir ebenfalls zweilagig, auf Blech nach Entrostung und Metallprimer. Rohrstützen, Kabelbrücken, Abluftrohre und Gullys arbeiten wir bei Bedarf mit Vlies einzeln ein. Am Ende liegt eine durchgehende Schicht ohne Naht auf dem Dach.
So läuft die Regeneration in Leverkusen ab
Nach Fotos, Telefonat und Begehung erhalten Sie das Angebot. Auf Werksgeländen stellen wir vorab Sicherheitsdatenblätter und Angaben zur Entsorgung zusammen und nehmen an Unterweisungen teil. Dann reinigen wir die Fläche mit angepasstem Wasserdruck, grundieren, bilden die Details aus und spritzen faserverstärkten Flüssigkunststoff kalt auf. Jeden Abschnitt dokumentieren wir mit Fotos und gemessener Schichtdicke. Optional gibt es 10, 15 oder 20 Jahre Gewährleistung auf die Beschichtung. Welche Summen typisch sind, lesen Sie unter Kosten der Flachdachsanierung in Leverkusen.
Wann der Abriss doch nötig ist
Zeigt die Messung nasse Dämmung, schließen wir sie nicht ein. Dann saniert ein Dachdecker den Aufbau, bevor regeneriert werden kann. Ein neuer Aufbau ist auch nötig, wenn das Dach gedämmt werden soll, wenn Gefälle fehlt oder neue Abläufe und Bleche gebraucht werden. Diese Arbeiten führen wir nicht aus, wir sagen Ihnen aber klar, was Sache ist. Läuft schon Wasser durch die Decke, lesen Sie zuerst unsere Hinweise zu Flachdach undicht in Leverkusen.
Kontakt
Schicken Sie uns Fotos der Dachfläche, der Durchdringungen und der Abläufe, gern auch Pläne. Wir prüfen alles, rufen Sie an und vereinbaren die Begehung in Leverkusen.
Häufige Fragen
Brauchen wir für die Regeneration am Chempark eine Heißarbeitsfreigabe?
Nein, denn wir arbeiten ohne Flamme und ohne glühende Teile. Die übrigen Zutritts- und Sicherheitsregeln des Geländes gelten natürlich weiter, und wir halten uns daran.
Muss die alte Bahn auf unserem Werkstattdach in Bürrig runter?
Nicht, wenn sie fest haftet und die Dämmung trocken ist. Dann wird sie gereinigt, grundiert und bleibt als Untergrund liegen.
Können die Bewohner unserer Wohnanlage in Rheindorf während der Arbeiten bleiben?
Ja. Das Dach wird nicht geöffnet, es gibt keinen Bitumengeruch im Treppenhaus, und die neue Schicht ist nach wenigen Stunden regenfest.
Wird unser Hallendach durch die Regeneration besser gedämmt?
Nein. Die Beschichtung dichtet ab, am Wärmeschutz ändert sie nichts. Für mehr Dämmung braucht es einen neuen Aufbau durch den Dachdecker.
Wie viel Abfall entsteht bei einer Regeneration in Leverkusen?
Sehr wenig, im Wesentlichen Reinigungsschmutz, Gebinde und Restmaterial. Alte Bahnen und Dämmung bleiben auf dem Dach, ein Container ist nicht nötig.