Abdichtungen

Flachdach regenerieren vor Photovoltaik: erst dicht, dann PV

Eine PV-Anlage liegt 25 Jahre und länger auf dem Dach. Die Abdichtung darunter sollte das auch schaffen. Wir regenerieren das Flachdach vor der Montage, ohne Abriss und kalt gespritzt.

Kosten grob berechnen

Wer eine Photovoltaikanlage auf ein Flachdach bauen lässt, plant für Jahrzehnte. Die Abdichtung darunter ist aber oft schon 20 oder 30 Jahre alt. Wird sie in fünf Jahren undicht, müssen Module, Unterkonstruktion und Kabel runter, bevor jemand an die Fläche kommt. Das kostet Zeit, Ertrag und Geld. Deshalb lohnt sich die Reihenfolge: erst das Flachdach regenerieren, dann die Anlage montieren. Wir bauen auf dem alten Dach eine neue, nahtlose Abdichtung aus faserverstärktem Flüssigkunststoff auf, ohne Abriss und ohne in den Aufbau einzugreifen.

Flachdach sanieren vor Photovoltaik: warum die Reihenfolge zählt

Ein leeres Dach ist in wenigen Tagen regeneriert. Dasselbe Dach mit Modulen darauf ist eine Baustelle mit mehreren Gewerken: Solarteur demontiert, wir beschichten, Solarteur montiert wieder, Elektriker prüft. Dazu kommt der Ertragsausfall. Wer vor der Montage regeneriert, hat für die Laufzeit der Anlage eine Abdichtung ohne Nähte unter den Modulen. Und wer die Anlage ohnehin neu plant, kann die Regeneration oft in denselben Zeitraum legen, sodass das Dach nur einmal belegt ist.

PV auf altem Flachdach: was nach der Montage schwierig wird

Unter einer aufgeständerten Anlage sammelt sich Laub, Wasser trocknet langsamer ab, und Kontrollgänge werden mühsam. Schäden an der Abdichtung bleiben länger unentdeckt. Ballastierte Systeme drücken mit Gewicht auf die Fläche, Bautenschutzmatten verrutschen, Kabelkanäle scheuern. Eine alte, spröde Bahn verträgt das schlechter als eine frische, elastische Schicht. Ob das Dach die zusätzliche Last überhaupt trägt, klärt vorher ein Statiker. Mehr dazu im Beitrag Photovoltaik oder Begrünung auf dem Flachdach.

Ständer, Schienen und Durchdringungen dicht einbinden

Wird die Anlage am Dach befestigt, entstehen Durchdringungen, und jede davon ist eine mögliche Leckstelle. Mit Flüssigkunststoff binden wir Ständer, Stützen, Kabeldurchführungen und Befestigungspunkte nahtlos ein, mit Vlieseinlage und sauber hochgezogen. Das funktioniert auch bei unregelmäßigen Formen, an denen vorgefertigte Manschetten an ihre Grenzen kommen. Am besten stimmen wir mit Ihrem Solarteur ab, wo Befestigungen sitzen sollen, bevor gebohrt wird. Die Montage der Anlage selbst übernehmen wir nicht, die Abdichtung rundherum schon.

Kalt gespritzt, ohne Flamme: sicher neben Kabeln und Modulen

Schweißbahnen werden mit offener Flamme verlegt. Neben Kabeln, Wechselrichtern und Modulen ist das ein Risiko, das kein Betreiber gern eingeht. Faserverstärkter Flüssigkunststoff wird kalt gespritzt. Es gibt keinen Brenner, keine Hitze und keinen Funkenflug. Für Gewerbebetriebe entfällt damit meist auch der Erlaubnisschein für Heißarbeiten. Die Fläche ist nach wenigen Stunden regenfest, sodass die Montage zügig folgen kann.

Bestehende PV-Anlage: regenerieren mit Modulen auf dem Dach?

Ist die Anlage schon montiert und das Dach wird undicht, gibt es zwei Wege. Kleine Bereiche wie Ränder, Anschlüsse und freie Flächen können wir oft regenerieren, ohne die Module zu bewegen. Für die Fläche unter den Modulen muss die Anlage in der Regel abgebaut werden, das macht der Solarteur. Wir sagen Ihnen bei der Begehung ehrlich, was mit Anlage geht und was nicht, und stimmen die Termine so ab, dass die Module möglichst kurz vom Netz sind.

Flachdach sanieren Kosten pro m² vor der PV-Montage

Die Regeneration kostet vor der Montage dasselbe wie auf jedem anderen Flachdach: große Dächer ab ca. 1.000 m² ca. 80 bis 100 €/m² netto, ein Einfamilienhausdach mit ca. 120 m² ca. 130 €/m², ein Garagendach 250 € und mehr. Durchdringungen für die Anlage rechnen wir einzeln. Teurer wird es, wenn die Anlage später für eine Sanierung ab- und wieder aufgebaut werden muss. Verbindlich ist das Angebot von HBS. Optional gibt es 10, 15 oder 20 Jahre Gewährleistung auf den Oberbelag, was bei einer langen PV-Laufzeit besonders interessant ist.

Kontakt

Schicken Sie uns Fotos des Dachs, die ungefähre Größe und, falls vorhanden, die Planung der PV-Anlage mit Befestigungsart. Wir prüfen alles, rufen Sie an und vereinbaren die Begehung vor Ort, die bei der Regeneration immer dazugehört. Gern stimmen wir uns direkt mit Ihrem Solarteur ab.

Werkzeug

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Häufige Fragen

Muss das Flachdach vor der PV-Montage saniert werden?

Nicht immer, aber es lohnt sich, wenn die Abdichtung schon älter ist. Wird sie unter der Anlage undicht, müssen Module und Unterkonstruktion für die Reparatur runter. Vorher ist das deutlich günstiger.

Montieren Sie auch die Photovoltaikanlage?

Nein. Wir regenerieren das Dach und binden Ständer und Durchdringungen dicht ein. Die Anlage montiert Ihr Solarteur. Wir stimmen uns gern mit ihm ab.

Kann ich direkt nach der Regeneration die Anlage aufbauen lassen?

Regenfest ist das Dach nach wenigen Stunden, begehbar meist am nächsten Tag. Wann die volle Belastbarkeit erreicht ist, hängt vom System und vom Wetter ab, das sagen wir Ihnen konkret.

Trägt mein Flachdach eine PV-Anlage?

Das beurteilt ein Statiker. Die Regeneration selbst bringt nur wenig Gewicht aufs Dach, eine Anlage mit Ballast deutlich mehr. Klären Sie die Statik vor der Planung.

Warum ist die kalte Verarbeitung bei PV wichtig?

Weil keine Flamme in der Nähe von Kabeln, Wechselrichtern und Modulen eingesetzt wird. Das senkt das Brandrisiko und erspart Betrieben meist den Erlaubnisschein für Heißarbeiten.

Was ist mit einem Dach, auf dem die Anlage schon steht?

Ränder, Anschlüsse und freie Flächen können wir oft ohne Demontage regenerieren. Für die Fläche unter den Modulen muss die Anlage in der Regel vorher abgebaut werden.