Parkhaussanierung: Beton instand setzen, Ebenen sicher machen
Wir sanieren Parkhäuser von Betreibern, Kommunen und Handel: Betoninstandsetzung, Fugen, Oberflächenschutz und Markierung, Ebene für Ebene und bei laufendem Betrieb.
Ein Parkhaus ist ein offenes Bauwerk. Wind treibt Regen auf die Ebenen, Fahrzeuge tragen im Winter Schnee und Tausalz bis auf die oberen Decks, und jede Fahrt belastet Fahrbahn, Rampen und Fugen. Anders als eine Tiefgarage unter einer Wohnanlage ist ein Parkhaus meist ein eigenes Gebäude mit mehreren Ebenen, einem frei bewitterten Oberdeck und einem Betreiber, der auf jeden Stellplatz angewiesen ist. Eine Parkhaussanierung muss deshalb zwei Dinge leisten: den Beton dauerhaft instand setzen und den Betrieb so wenig wie möglich stören.
HBS Hesselbacher-Bau übernimmt dafür Betoninstandsetzung, Oberflächenschutz, Fugen und Markierung aus einer Hand, mit einem Ansprechpartner für Betreiber, Planer und Eigentümer. Geht es um eine Tiefgarage unter einer Wohnanlage, finden Sie alles Wichtige bei der Tiefgaragen- und Parkdecksanierung.
Parkhaus sanieren: wann es fällig ist
Den richtigen Zeitpunkt verpassen viele Betreiber, weil Schäden im Parkhaus lange unsichtbar bleiben. Chloride aus dem Tausalz wandern über Jahre in den Beton, bevor die Bewehrung rostet und die Betondeckung abplatzt. Spätestens wenn eines dieser Zeichen auftritt, sollte ein Fachbetrieb die Anlage ansehen:
- Abplatzungen an Fahrbahn, Stützenfüßen oder Deckenunterseiten
- braune Rostfahnen und freiliegende Bewehrung
- Wasser, das durch Fugen oder Risse in die Ebene darunter tropft
- abgefahrene Beschichtung in Rampen, Kurven und Zufahrten
- Pfützen, die nach Regen lange auf der Fahrbahn stehen
Früh zu handeln lohnt sich. Solange nur die Oberfläche verschlissen ist, reicht oft ein neuer Oberflächenschutz. Hat das Salz die Bewehrung erreicht, muss Beton abgetragen und ersetzt werden, und genau das treibt Bauzeit und Kosten. Wer sein Parkhaus regelmäßig begehen lässt, kann Maßnahmen planen, statt auf Schäden zu reagieren.
Schäden im Parkhaus: Abplatzungen, Rost, undichte Fugen
Die meisten Schäden im Parkhaus haben dieselbe Ursache: Wasser mit gelöstem Salz, das dort stehen bleibt, wo es nicht hingehört. Auf dem Oberdeck kommen Frost, Sonne und Temperaturwechsel dazu, die Risse öffnen und schließen. In den unteren Ebenen sammelt sich das Tropfwasser der Fahrzeuge an Stützen, Wänden und in Fahrgassen mit zu wenig Gefälle.
Undichte Dehnfugen sind ein eigenes Kapitel. Sie liegen genau dort, wo sich Ebenen oder Bauteile bewegen, und lassen das Salzwasser direkt auf Unterzüge und Stützen der Ebene darunter laufen. Ein Schaden an einer Fuge zieht so oft eine ganze Reihe von Betonschäden nach sich. Bei der Bestandsaufnahme sehen wir uns deshalb nicht nur die Fläche an, sondern auch Fugen, Rinnen, Abläufe und die Anschlüsse an Wände und Stützen. Den Chloridgehalt und weitere Kennwerte des Betons bestimmt ein Sachverständiger oder ein Labor. HBS prüft den Untergrund vor Ort und setzt das Instandsetzungskonzept um.
Betoninstandsetzung an Decken, Stützen und Unterzügen
Geschädigten und chloridbelasteten Beton tragen wir bis auf den tragfähigen Untergrund ab. Auf großen Fahrbahnflächen geschieht das maschinell durch Fräsen oder Strahlen, an Stützen, Unterzügen und Deckenunterseiten gezielt von Hand. Freiliegende Bewehrung wird entrostet und gegen neue Korrosion geschützt. Danach reprofilieren wir die Fehlstellen mit Instandsetzungsmörtel, sodass Querschnitt und Betondeckung wiederhergestellt sind. Risse verfüllen oder verpressen wir je nach Art, Breite und Bewegung.
Stützenfüße und Wandsockel stehen im Parkhaus ständig im Spritzwasser. Sie erhalten einen eigenen Sockelschutz, der über die Spritzwasserzone hinausreicht. Wo Bauteile stark geschädigt sind, ziehen wir unseren Statikpartner hinzu, bevor instand gesetzt wird. Mehr zur Technik finden Sie auf unserer Seite zur Betonsanierung.
Oberflächenschutz für Parkebenen und Oberdeck
Erst der Oberflächenschutz macht die Instandsetzung dauerhaft. Er schließt den Beton gegen Wasser und Tausalz ab und nimmt zugleich den Verschleiß durch die Reifen auf. Welches System passt, entscheidet die Lage der Fläche:
- OS 8 für innenliegende Parkebenen ohne nennenswerte Rissbewegung: starr, sehr verschleißfest und mit Quarzsand rutschhemmend abgestreut.
- OS 11a oder OS 11b für das frei bewitterte Oberdeck, für Rampen und Zwischendecks, auf denen Risse arbeiten: rissüberbrückend und befahrbar.
- OS 10, wenn das Konzept eine Abdichtung unter einer zusätzlichen Schutz- oder Deckschicht vorsieht.
- OS 4 oder OS 5b für Stützen, Wände und Deckenunterseiten, die nicht befahren werden, aber vor Feuchte und Salz geschützt werden sollen.
Die befahrenen Systeme werden fugenlos aufgebracht und rutschhemmend ausgeführt. Wie sich die Systeme im Aufbau unterscheiden, erklären wir bei der Parkhausbeschichtung. Für den Oberbelag bieten wir eine optionale Gewährleistungsverlängerung auf 10, 15 oder 20 Jahre zum Festpreis an, auf Wunsch abgesichert über eine Gewährleistungsbürgschaft.
Parkhaussanierung bei laufendem Betrieb
Ein Parkhaus, das schließt, verdient kein Geld. Wir planen die Sanierung deshalb in Bauabschnitten, Ebene für Ebene oder Teilfläche für Teilfläche, sodass Zufahrt, Kassenautomaten und ein großer Teil der Stellplätze nutzbar bleiben. Absperrungen, Umleitungen für den Fahrverkehr und sichere Wege für Fußgänger stimmen wir vorab mit dem Betreiber ab. Wann laute Arbeiten wie das Fräsen stattfinden, legen wir gemeinsam mit Ihnen fest.
Staub beim Abtragen begrenzen wir mit abgesaugten Maschinen, während der Aushärtung der Beschichtung sorgen wir für ausreichende Lüftung. Jeder Abschnitt wird erst wieder freigegeben, wenn die Beschichtung befahrbar ist. Den Bauablauf mit allen Sperrphasen erhalten Sie schriftlich, damit Sie Dauerparker und Mieter rechtzeitig informieren können.
Verkehrssicherung nach der Sanierung
Als Betreiber sind Sie dafür verantwortlich, dass sich Fahrer und Fußgänger im Parkhaus sicher bewegen können. Eine sanierte Fläche hilft dabei gleich mehrfach: Die rutschhemmende Oberfläche gibt auch bei Nässe und Schneematsch Halt, Stolperkanten an Ausbrüchen und Fugen verschwinden, und das Wasser läuft wieder zu den Abläufen, statt im Winter Eisflächen zu bilden.
Zum Abschluss markieren wir Stellplätze, Fahrgassen, Richtungspfeile, Fußwege und Nummern neu. Das läuft im selben Auftrag wie die Sanierung, ein zweites Gewerk müssen Sie nicht koordinieren. Einzelheiten finden Sie bei den Markierungsarbeiten. Damit der Zustand erhalten bleibt, empfehlen wir regelmäßige Sichtkontrollen von Fugen, Rinnen und stark befahrenen Bereichen. Kleine Schäden lassen sich dann ausbessern, bevor wieder Wasser in den Beton gelangt.
Kontakt
Schicken Sie uns Fotos der Schäden, Pläne der Ebenen, ein vorhandenes Gutachten oder Ihr Leistungsverzeichnis. Nennen Sie dazu Ort, Anzahl der Ebenen, ungefähre Fläche und ob das Oberdeck frei bewittert ist. Wir prüfen die Unterlagen, melden uns telefonisch und vereinbaren einen Termin vor Ort. Danach erhalten Sie ein Angebot mit getrennt ausgewiesenen Positionen für Instandsetzung, Oberflächenschutz, Fugen und Markierung. Parkhäuser sanieren wir von unseren Standorten in Nürnberg, Ansbach und Kraichtal aus in Franken, der Oberpfalz, Oberbayern, Schwaben, Württemberg und Baden.
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Häufige Fragen
Wie lange dauert eine Parkhaussanierung?
Das hängt vor allem vom Schadensumfang ab. Muss viel Beton abgetragen und ersetzt werden, dauert ein Abschnitt deutlich länger als die reine Erneuerung des Oberflächenschutzes. Dazu kommen Aushärtezeiten und die Größe der Bauabschnitte. Einen Zeitplan je Abschnitt erhalten Sie mit dem Angebot.
Muss das Parkhaus während der Sanierung schließen?
In der Regel nicht. Wir arbeiten in Abschnitten, sodass die Zufahrt und ein Teil der Ebenen offen bleiben. Nur bei kleinen Anlagen oder bei Arbeiten direkt an Zufahrt und Rampe kann eine kurze Vollsperrung nötig werden. Das klären wir vorab mit Ihnen.
Wer erstellt das Sanierungskonzept für ein Parkhaus?
Bei größeren Schäden erstellt meist ein Planer oder Sachverständiger für Betoninstandsetzung das Konzept. Auch die Kennwerte des Betons bestimmt ein Sachverständiger oder ein Labor. HBS prüft den Untergrund vor Ort, bringt die Erfahrung aus der Ausführung ein und setzt das Konzept um. Gibt es noch keines, sagen wir Ihnen nach der Begehung, welche Schritte sinnvoll sind.
Was ist der Unterschied zwischen Parkhaussanierung und Parkhausbeschichtung?
Die Parkhausbeschichtung erneuert den Oberflächenschutz auf einem Beton, der noch intakt ist. Die Parkhaussanierung setzt früher an: Geschädigter Beton wird abgetragen, die Bewehrung geschützt, Fehlstellen werden reprofiliert und Fugen erneuert. Erst danach folgt die Beschichtung.
Können Sanierung und Markierung in einem Auftrag laufen?
Ja. Stellplätze, Fahrgassen, Pfeile und Fußwege markieren wir direkt nach der Beschichtung des jeweiligen Abschnitts. Sie haben einen Ansprechpartner und sparen sich die Abstimmung zwischen zwei Firmen.
Welches Oberflächenschutzsystem braucht das Oberdeck?
Das frei bewitterte Oberdeck ist Sonne, Frost und Regen ausgesetzt, Risse bewegen sich dort stärker als in den unteren Ebenen. Deshalb kommt meist ein rissüberbrückendes System nach OS 11a oder OS 11b zum Einsatz. Innenliegende Ebenen ohne Rissbewegung erhalten in der Regel OS 8.
Saniert HBS auch Parkhäuser von Kommunen und Handel?
Ja. Wir arbeiten für private Betreiber, Kommunen sowie Handels- und Gewerbeobjekte. Liegt bereits eine Ausschreibung vor, kalkulieren wir nach Ihrem Leistungsverzeichnis. Andernfalls erstellen wir das Angebot nach der Begehung.
Lohnt sich für ein Parkhaus eine längere Gewährleistung?
Bei stark befahrenen Ebenen und einem frei bewitterten Oberdeck gibt sie dem Betreiber Planungssicherheit über viele Jahre. Wir bieten sie optional mit 10, 15 oder 20 Jahren auf den Oberbelag an, als Festpreis im Angebot und auf Wunsch über eine Gewährleistungsbürgschaft abgesichert.
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